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2006 Harz
Harzwanderung am 14. Mai 2006 von Bad Harzburg über Torfhaus nach Goslar
Uwe, Torsten und Peter
Bad Harzburg (344m) - Eckertalsperre (559m) - Torfhaus (810 m) - Okertalsperre (418m) - Goslar (358m)
Wanderstrecke ca. 28 km
Karte: Kompass "Westharz", M 1:50.000
Warum in die Ferne, wenn der Harz vor der Tür liegt. Also Wanderschuhe aus dem Winterschlaf entmotten und los geht´s. Und natürlich mit der Bahn. Abfahrt 7.46 Uhr mit dem RE direkt nach Bad Harzburg. Also kein Samstag für Langschläfer. Die Wettervorhersage lies nichts gutes erahnen. Viel Regen war zu erwarten. Aber am Ende hatten wir doch angenehmes Wanderwetter.

Nach eineinhalb Stunden Ankunft in Bad Harzburg, das Harzstädtchen macht noch
einen ziemlich verschlafenen Eindruck. Uwe muss erst mal beim Bäcker einkehren.
Bad Harzburg ist durch die Fußgängerzone zügig durchquert,
bergan geht es vorbei am Molkenhaus unserem ersten Etappenziel - der
Eckertalsperre - entgegen.
Der 1942 fertig gestellte Stausee hat eine Fläche von 68 ha und ein Volumen von
13,3 Mio. m3. Die innerdeutsche Grenze ging hier früher mitten durch, schön dass
solche Geschichten vergangen sind.

Peter blickt noch ungequält in die Kamera

kaum Wanderer unterwegs an der Eckertalsperre

wohlverdiente Frühstücksrast auf der Bank mit Blick auf dem Stausee, so lässt es
sich aushalten
Weiter geht es Richtung Torfhaus, zunächst bergauf entlang der Ecker. Den Abzweig Richtung Torfhaus verfehlen wir zunächst. Und zum Brocken wollten wir heute nun doch nicht. Also einige hundert Meter quer Feld ein und der richtige Weg ist wieder gefunden. Der Weg bis zum Torfhaus ist wenig aufregend. gegen 13.00 Uhr erreichen wir den großen Parkplatz. Im Winter ist hier sicher mehr los, jetzt verlieren sich nur wenige Fahrzeuge auf dem rieseigen Parkplatz. Torfhaus ist tatsächlich die höchstgelegene Siedlung Niedersachsens.

Nach fast 500 Höhenmetern ist eine Mittagsrast erlaubt. Die von Bikern besuchten
Imbissbuden sind wenig einladend. Hinter einer Gaststätte liegt eine schöne
Terrasse mit direkten Blick auf den Brocken. Das erste Bier haben wir uns
verdient, einen kleinen Schluck aus Torstens Flachmann ebenfalls.

Auch am Samstag regelt Peter dringende Geschäfte im Dienste der Firma.

Uwe ist eher weniger beschäftigt

Idyllische Brockenblicke, der so nahe gelegene Brocken war bis 1989 militärisches Sperrgebiet und weder für Menschen aus Ost noch aus West erreichbar.
Gegen 14.00 Uhr brechen wir auf zur Okertalsperre, die wir nach ca. 2 Stunden und 400 m Abstieg erreichen. Der Weg entlang des Kellwassers ist angenehm zu laufen und recht interessant.

Wir überqueren die Vorstaumauer und schauen dem Wendemanöver des
Ausflugsschiffes zu. Rechts abgebogen liegt an der B 498 die nächste
Einkehrmöglichkeit, die Brückenschänke. Hier lassen wir uns ein nächstes Bier
schmecken. Die gigantische Currywurst des Hauses verkneifen wir uns.



Entlang einer der Seitenarme der Talsperre brechen wir 16.30 Uhr zu unserer
letzten Etappe nach Goslar auf.
Zunächst geht es entlang dem Bachlauf der Großen Bramke. Dann kommen wir bergan
noch mal richtig in´s Schwitzen. Wir gehen ganz gutes Tempo, da wir irgendwann
noch ankommen wollen und noch eine Zugfahrt nach Hannover vor uns haben.

Am Rammelsberg haben wir eine herrliche Aussicht auf das abendliche Goslar und
die Anlagen des Besucherbergwerkes.

Nun geht es runter nach Goslar und jetzt fängt es auch ganz gut an zu regnen.
Aber das ist auf den letzten 2 Kilometern zu verschmerzen. Wir durchqueren die
idyllische Altstadt zum Bahnhof.
Der Zug nach Hannover ist gerade weg, also kehren wir noch mal ein auf ein Bier.
21.30 Uhr kommen wir nach einer schönen Tour wieder in Hannover an. Es soll in
diesem Jahr ja noch nicht die letzte gewesen sein.